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IMG 0556Während die Französisch-SchülerInnen auf Sprachreise in St.Malo waren, hieß es für die 11 Griechisch-SchülerInnen der 7.Klassen und die beiden Austausch-SchülerInnen anpacken in diversen sozialen sozialen Einrichtungen. Hier ein paar Eindrücke:
 
Uns hat das Arbeiten im Haeferl sehr viel Spaß und Freude bereitet. In drei intensiven Tagen konnten wir viele,  wertvolle Erfahrungen sammeln. Das Team im Haeferl und besonders unser "Aufseher" Norbert Karvanek waren sehr nett und hießen uns von Anfang an Willkommen in ihrem, wie sie so schön sagen, "Armengasthaus". Unsere Aufgaben nun als "Armenwirte" waren sehr vielfältig und abwechslungsreich. So mussten wir einmal 12kg Zwiebel und 90kg Kartoffel schälen, und ein andernmal die Gerichte, welche serviert wurden, zubereiten. Ab zwölf Uhr, als schon die ersten Gäste, welche genauso Menschen waren wie wir sind und dennoch am Rand unserer Gesellschaft leben, eintrafen,  hatten wir als "Armenwirte" alle Hände voll zu tun! Dort brachten wir einem Neudazugekommenen die Speisen, dort servierten wir ab und dort stapelten wir Geschirr für die Spülmaschine. Es gab immer was zu tun. Als Mitarbeiter musstest du nur wachsame Augen haben, um deine nächste Aufgabe zu erkennen. Eine Interaktion mit den Gästen war natürlich auch dabei, wenn auch nicht alle die deutsche Sprache allzu gut beherrschten, es waren nämlich auch EU- Bürger mit dabei. Immer wurde einem für seine Arbeit gedankt. In den Augen der Gäste konnte man klar und deutlich große Dankbarkeit erkennen. Alle waren nett und höflich, und war da mal einer "ungezogen", so hat er/sie eine ordentliche Schimpftirade einer sehr netten älteren Mitarbeiterin an den Kopf bekommen. Dennoch lehrten uns ein paar Situationen, dass man als SozialarbeiterIn nicht allzu naiv sein kann. 
 
Lavinia und ich blicken dankbar auf diese spannende Zeit zurück. Wir freuen uns, dass wir auch fürs Haeferl eine Bereicherung waren (auf ihrer Facebook-Seite wurde uns sogar ein eigenes Fotoalbum gewidmet:)).
 
Caroline und Lavinia (7A)
 
 
“Das Sozialprojekt war für mich eine sehr einschneidende Erfahrung fürs Leben. Ich habe mit körperlich und geistig eingeschränkten Kindern zusammen gearbeitet. Es ist wirklich wichtig, dass es solche Einrichtungen in dieser Gesellschaft gibt.“
 
Julia (7A)
 
Ich habe meine Woche bei der Integrationshilfe für Haftentlassene, in der Blutgasse und in einem Wohnheim verbracht. In diesen Tagen habe ich wertvolle Erfahrungen durch das Reden mit Ex-Häftlingen und Zivilarbeitern gesammelt. Genauso habe ich Kontakte für meinen späteren Zivildienst und für mein geplantes Psychologiestudium geknüpft. Diese ganze Woche war voll von guten Erfahrungen, freundlichen Leuten und interessanten Tätigkeiten, sowohl in der Blutgasse, als auch später in dem Ex-Häftlingsheim. 
 
(Luka, 7a)