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IMG 3528Am 19. Oktober 2018 hat Anna Goldenberg, eine Absolventin unserer Schule (Maturajahrgang 2007), aus ihrem im Herbst erschienenen Buch „Versteckte Jahre“ gelesen. Darin schreibt sie über die Verfolgungs- und Überlebensgeschichte ihrer Großeltern mütterlicherseits während der NS-Terrorzeit.

Eine ausführliche Rezension von Martin Krist kann hier nachgelesen werden:

Weiterlesen: Buchpräsentation „Versteckte Jahre“ von Anna Goldenberg

IMG 20181010 WA0001Die Klassen der 2A und 2B besuchten am 10.10.18 das Freilichtmuseum in Asparn an der Zaya. Dort konnten die Schüler/innen Speerwerfen, ein Feuer entfachen, steinzeitliche Hilfsmittel aller Art selbst ausprobieren und nicht zuletzt ein lebensgroßes Mammut begutachten. Die steinzeitliche Darstellung einer Siedlung mit eigenen Augen betrachten zu können, war für die Schüler offensichtlich die Reise wert:

Weiterlesen: Exkursion ins Urgeschichtemuseum (MAMUZ) in Asparn/Zaya

MauthausenDie Klassen der 4A und 4C besuchten am 10.04.18 die Gedenkstätte Mauthausen und verbrachten den Tag damit, sich intensiv mit diesem bedeutenden historischen Ort auseinanderzusetzten. Da sich der Holocaust nicht auf ein bloßes geschichtliches Ereignis reduzieren lässt, welches längst vergangen ist, sondern bis heute als abgeschwächtes Schema für viele Probleme von Asyl, Flucht, Genozid oder etwa dem Verhältnis von Mehrheit und Minderheit erkennbar bleibt, war neben der Vermittlung von kognitiven Wissen auch die unmittelbare Spurensuche an einem der Orte des nationalsozialistischen Verbrechens ein besonderes schulisches Anliegen. Natürlich sind solche Vergleiche aber nur dann sinnvoll, wenn sie mit ihrem jeweiligen historischen Kontext vermittelt werden und nicht zu einer Gleichsetzung führen, welche die Gefahr einer Verharmlosung des Holocaust bergen würde. Deshalb verfassten beide Klassen eine Reflexion im Zuge der Exkursionsnachbearbeitung und fragten sich selbstkritisch, wie sinnvoll es für ihre aktuelle Lebenssituation war, einen Ort wie die Gedenkstätte in Mauthausen besucht zu haben:

Weiterlesen: Exkursion in die Gedenkstätte Mauthausen

03Alois Kaufmann überlebte die Kindereuthanasieanstalt „Am Spiegelgrund“ und besuchte als Zeitzeuge mehrmals das G19.

Leider erreichte das G19 die Nachricht, dass Alois Kaufmann am 21. März 2018 in Wien gestorben ist. Bis vergangenen Juni ging er als Zeitzeuge und ehemaliges „Kind vom Spiegelgrund“ an Schulen – vor allem in Wien. An unserer Schule war er zuletzt im April 2017.

Die Warnungen vor Faschismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und allen Ausgrenzungen von Menschen waren sein Hauptanliegen bei seinen Vorträgen und Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern. Seine Herzlichkeit und sein Humor waren trotz seiner schweren Kindheit und deren traumatischen Folgen für seine Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder erstaunlich. Seine Frau Hermi begleitete ihn bei diesen Gesprächen und war ihm sein ganzes Leben lang eine starke Stütze und Hilfe.

Seine Zeitzeugengespräche bleiben mit Sicherheit vielen ehemaligen und heutigen Schülerinnen und Schülern in Erinnerung.

Weiterlesen: Zeitzeuge Alois Kaufmann verstorben

IMG 0493Am 09. März 2018 besuchte die Zeitzeugin Gertraud Fletzberger das G19 und sprach dabei vor SchülerInnen der drei 4. Klassen.

Gertraud Fletzberger wurde 1932 unter ihrem Mädchennamen Propper in Wien geboren. Sie war als Augenzeugin dabei, als Adolf Hitler am 15. März 1938 inmitten seiner Wagenkolonne die Mariahilferstraße unter ohrenbetäubenden „Heilrufen“ die versammelten Menschenmassen entlangfuhr. Von diesem Tag an wurde für ihre bis dahin glückliche Familie schrittweise alles anders. Schließlich war es für die Familie klar, dass nur noch der Weg in die Emigration blieb. Nachdem es nicht gelungen war, für die gesamte Familie Visa zu erhalten, beschlossen ihre Eltern zunächst ihren zehnjährigen Bruder, ihre fünfjährige Schwester und sie mit einem Kindertransport der Schwedischen Israelmission nach Schweden zu schicken. Die Kinder wurden in verschiedenen Familien in unterschiedlichen Städten untergebracht. Nachdem Gertraud Fletzberger fast zwei Jahre bei ihren Pflegeeltern gelebt hatte, konnte sie von ihrer Mutter, die nach Schweden gekommen war und eine sehr bescheidene Wohnung gemietet hatte, aufgenommen werden.

Weiterlesen: Besuch der Zeitzeugin Gertraud Fletzberger

Logo CollageAuch heuer hatten die Schülerinnen und Schüler der drei vierten Klassen die Gelegenheit, einen ersten Einblick in die Berufswelt zu bekommen. Im Rahmen der Berufspraktischen Tage arbeiteten sie drei Tage lang (29.1-31.1.2018) in einer Firma oder einem Unternehmen. Schon vor Monaten begannen die Schüler mit der Berufssuche, schrieben Bewerbungsschreiben und Lebensläufe und führten Vorstellungsgespräche mit ihren Arbeitgebern. Nach der erfolgreichen Bewerbung halfen alle in dem von ihnen zuvor ausgewählten Betrieb mit und bekamen einen ersten Eindruck, wie ihr Berufsalltag später einmal aussehen könnte. Jeder Schüler hatte die Gelegenheit sich einen Beruf, der ihn interessiert, wie zum Beispiel Tierpräparator/in im Naturhistorischen Museum, Volksschullehrer/in, Angestellte/r in einem Hotel, Kindergärtner/in, Mitarbeiter/in in einer Buchhandlung oder im Theater in der Josefstadt oder auch beim ORF und noch viele mehr auszusuchen.

Weiterlesen: Berufspraktische Tage im Schuljahr 2017/18

Wilhelm Freiherr von Pechmann PreisMaria Merz (Mj 2016) hat ihre vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema "Dr. Heinrich Maier - Ein Wiener Geistlicher im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" für den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis 2018 eingereicht. Ihre hervorragende Leistung ist mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und gewürdigt worden. Wir freuen uns sehr mit Maria und gratulieren ihr sehr herzlich!

Weiterlesen: Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis für Maria Merz

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