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griechenland_thumb7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag: Im Spaßexpress mit unserem Busfahrer Dimitris (und ein klein wenig Unterstützung durch Frau Prof. Aringer und Frau Prof. Zikowski) durch Griechenland! Soll heißen: Sonne, Gyros und Kultur!

Erster Halt Athen: Der erste Eindruck von Athen war die Flughafentoilette, der zweite von Dimitris, unserem Busfahrer: Grieche, lange Haare, guter Geselle, Real-Madrid-Fan.

Ansonsten: Gyros, Akropolis, Gyros, Nationalmuseum, Gyros, Säulenhalle des Attalos, Gyros war das „Alpha und Omega“ in Athen. Abgesehen von vollen Bäuchen gönnten wir uns auch noch die athenische Agora inklusive „Theseustempel“, das Olympieion und den spektakulären Poseidontempel von Kap Sounion.

Den ersten Supermarkt haben wir erst in Delfi, dem ersten Ziel außerhalb der Hauptstadt, gefunden. Er führte (Zeus sei Dank!) unsere Hauptnaschquelle: Kekse! Der berühmte Wagenlenker im Museum hat uns die Sprache verschlagen, auch wenn wir ihn uns mit ungefähr einer Legion griechischer Schüler teilen mussten. Nachdem wir außerdem  festgestellt hatten, dass der Apollontempel in Delfi leider weder aus Wachs und Federn noch aus Lorbeerblättern und purem Gold besteht und als das Orakel uns gutes Gyros vorausgesagt hatte, sind wir mit unserem Spaßexpress weiter nach Olympia gezogen. Dort haben wir die vermutliche Werkstätte des Phidias betreten (bedauerlicherweise hat der bedeutende Baumeister nämlich dort wohl NICHT gearbeitet!) und im Museum dann seinen vermutlichen Becher bestaunt.

Nach Bens Sieg bei den olympischen Spielen, den wir mit einem Ölzweig gebührend feierten, fuhren wir zuletzt nach Tholo. Unser Hotel dort lag direkt am großen weiten Mittelmeer, der Blick vor unseren Zimmern war atemberaubend.

Der Zyklopentunnel mit Fenstern in Tiryns und die Kuppelgräber in Mykene waren sehr eindrucksvoll (man bedenke: die Fenster und Gräber wurden natürlich ohne römischem Mörtel gefestigt). Cool wie wir sind, marschierten wir wie Agamemnon über den imaginären blutroten Teppich durch das Löwentor. Auch ein tollkühner Kurzbesuch im mykenischen Brunnenhaus durfte (bewaffnet mit Taschenlampen) nicht fehlen.

Zusammen mit einer Armee Ohrwaschelkakteen nahmen wir am nächsten Tag die Festung bei Nafplion im Sturm ein!

Nachdem wir zuletzt noch die Akustik des antiken Theaters in Epidauros aufs genaueste geprüft hatten, und Asklepios einen kurzen Besuch abgestattetet, flogen wir zusammen mit vielen schönen Eindrücken und (wie könnte es anders sein!) einem Bauch voller Gyros zurück nach Wien.

(Sophie Hermann, mit tatkräftiger Unterstützung vom Rest der Gruppe)